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micharl

Unverträglichkeit COP 9 (für Sony) mit PS?

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Ich setze COP hauptsächlich für die Entwicklung von Aufnahmen ein, die mit dem Voigtländer 15mm/4.5 (I) an der A7-II gemacht worden sind - also eher selten. Grund: DXO liefert bei diesem und nur bei diesem von meinen Objektiven merkwürdige Artefakte in den Ecken.

Aber die mit COP-entwickelten Dateien lassen sich nicht reibungslos in PS weiterverarbeiten. Beim Versuch, die Sättigung zu verändern, spielt die Anzeige verrückt, und beim Aufruf von NIK Color Efex stürzt PS komplett ab. Hat schon einmal jemand ähnliche Effekte festgestellt?

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Nein - es ist die Ier Version für Leica, adaptiert. Also ohne Exifs, solange ich nicht selbst welche reinschreibe. Was ich meistens mache, so daß ich jetzt leider keine Aufnahme ohne EXIS greifen kann. Vielleicht ist ja Exif-Tool der Übeltäter - ich werde dem nachgehen.

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vor 3 Stunden schrieb pizzastein:

Falls das Problem noch existiert - verwendest Du beim Export ein bestimmtes ICC-Profil? Auch ein Beispiel zum Nachvollziehen wäre gut.

Merkwürdiges Problem. Die Einstellung der Sättigung scheintjetzt  korrekt zu funktionieren - aber NIK-Efex stürzt nach wie vor ab, wenn es auf die Datei losgelassen wird.

Mein Rechner hat gestern strundenlang mit irgendwelchen Windows-Updates rumgerödelt - vielleicht ist dabei irgendetwas kortrigiert worden. Aber eben nicht vollständig. Die Musterdatei, die ich eben getestet habe, hänge ich hier an. Es ist die verkleinerte Version, die eben gerade gecrashed ist.

DSC05022_c1.jpg

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Am 10.8.2016 um 08:55 schrieb micharl:

Aber die mit COP-entwickelten Dateien lassen sich nicht reibungslos in PS weiterverarbeiten. Beim Versuch, die Sättigung zu verändern, spielt die Anzeige verrückt, und beim Aufruf von NIK Color Efex stürzt PS komplett ab. Hat schon einmal jemand ähnliche Effekte festgestellt?

Ich habe versucht das nachzuvollziehen.
1. Foto mit COP entwickelt.
2. Foto als PSD mit AdobeRGB exportiert
3. Foto als Original exportiert
4. Beide Varianten mit PS bearbeitet  (Sättigung, Helligkeit, Kontrast etc verändert) und innerhalb von PS mit den NIK Tools: Viveza, Silver Efex, Color Efex
5. Ein Absturz bei Bearbeitung mit Silver Efex. Nach Neustart von PS und durchführen der gleichen Arbeitsschritte lief das Programm ohne Probleme durch. Ist aber nicht klar ob der Absturz mit COP zusammenhängt. Manchmal stürzt PS auf meinem System ab. Ansonsten liefen alle Entwicklungsschritte ohne Probleme.

Auf dem System läuft Win 10 Pro 64 Bit, AMD FX-9590, 32 GB RAM und eine AMD Radeon R7 370 mit 4 GB Speicher. 

Also ich konnte das Problem bei mir nicht nachvollziehen und bin so ratlos wie Du. Auch unterschiedliche ICC Profile machten keine Probleme.

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vor 10 Stunden schrieb nightstalker:

hast Du bei DXO mal versucht, die Volumendeformation umzustellen?

Da muß ich erst mal nachschauen, was das ist - wissentlich habe ich da nie etwas an den Defaults verändert.

Zu meiner Technik: i5-4690 mit 16 GB, Win 7 64 Bit, NVIDIA GeForce GTX 740 Ti

Zum pompösen Namen der GraKa möchte ich anmerken, daß ich keinen BMW fahre ;)

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Die Dinge scheinen sich zu klären: In CO habe ich anders als sonst überall nicht ausdrücklich A-RGB als Profil eingestellt, sondern den Default "wie Kamera" stehen lassen. Gehe ich damit auf A-RGB, klappt die Weiterverarbeitung in PS komplett - auch in Viveza. 

Zumindest bei den drei Dateien, bei denen ich es ausprobiert habe. ;)

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Bekommst Du mit "Kameraprofil einbetten" keine Probleme mit der Farbdarstellung? Ich stelle bei mir immer sRGB ein, da relativ idiotensicher. Bei Adobe-RGB kann es glaube ich schnell zu Fehldarstellungen kommen (wohl kaum mit PS, aber Bildbetrachtern), was sich in blassen Farben äußert.

Ich hab mal irgendwo aufgeschnappt, wenn man keine Ahnung von Farbräumen hat (bzw. den durchgehend richtigen Umgang damit), sollte man sRGB nehmen. Seitdem mache ich das so...

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vor 47 Minuten schrieb pizzastein:

Bekommst Du mit "Kameraprofil einbetten" keine Probleme mit der Farbdarstellung?

Anscheinend ja. Das war meinerseits ja keine bewuste Einstellung, sondern ein übernommener Default - deshlab übernommen, weil ich mit CO noch nicht so richtig vertraut bin.

Im Übrigen verstehe ich von Farbräumen auch nicht viel. Ich weiß (glaube zu wissen), daß s-rgb der kleinste und damit auch auf gewisse Weise sicherste ist. Er ist auch fast ganz im größeren a-rgb enthalten, und da meine MOnitore behaupten, sie wären A-RGB-tauglich, und Photoshop sowieso, habe ich mich auf A-RGB geeinigt und bis jetzt damit keine schlechten Erfahrungen gemacht. Was zum Zuge kommt, wenn man es bei "Kameraprofil übernehmen" beläßt, weiß ich nicht - anscheinend nicht in jedem Fall was Gutes. Ich werde die Sache im Auge behalten.

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das Problem dabei ist, dass Du Bilder fürs Forum oder allgemein Internet, dann jedesmal in sRGB konvertieren musst (wenn Dir der originale Eindruck wichtig ist ... richtig gleich sehen die bei den Leuten eh nie aus)

Adobe RGB ist für mich sinnlos, da meine Monitore das nicht vollständig darstellen können, niemand, dem ich die Bilder weitergebe, damit was anfangen kann und es ausserdem Farbräume gibt, die noch weit mehr Farben darstellen können.

 

(falls jemand für den Druck Adobe RGB haben will, kann man das ja mit einem Klick nochmal aus dem RAW Konverter lassen)

 

http://fotovideotec.de/adobe_rgb/

das hier sollte man unbedingt gelesen haben und die Bilder verglichen:

http://fotovideotec.de/adobe_rgb/grenzfarben_in_normalen_fotos.html

 

http://fotovideotec.de/adobe_rgb/praxis_und_legenden.html

 

bearbeitet von nightstalker
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vor 3 Stunden schrieb nightstalker:

das hier sollte man unbedingt gelesen haben und die Bilder verglichen:

http://fotovideotec.de/adobe_rgb/grenzfarben_in_normalen_fotos.html

Instruktiver Artikel. Zeigt aber in meinen Augen gleichzeitig, daß die Unterschiede praktisch nicht so stark ins Gewicht fallen, zumal, wie Du zu Recht sagst, die Farbdarstellung auf verschiedenen Monitoren bzw. nach präferierten Einstellungen oft sehr verschieden ausfällt.

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vor 16 Stunden schrieb micharl:

Anscheinend ja. Das war meinerseits ja keine bewuste Einstellung, sondern ein übernommener Default - deshlab übernommen, weil ich mit CO noch nicht so richtig vertraut bin.

Ja, da muss man erst mal drauf kommen, ging mir auch so. Und zusätzlich hatte ich ein Problem mit der Monitorkalibrierung, die Teilweise (je nach Programm) doppelt angewendet wurde, einmal von Windows, und einmal vom Programm. Da sahen die Farben nie gleich aus...

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Am 18.8.2016 um 21:46 schrieb micharl:

Anscheinend ja. Das war meinerseits ja keine bewuste Einstellung, sondern ein übernommener Default - deshlab übernommen, weil ich mit CO noch nicht so richtig vertraut bin.

Über die Einstellung bin ich auch erst spät gestolpert. Für JPG's stelle ich beim Export sRGB ein. Wenn ich nach PS exportiere stelle ich auf AdobeRGB. In PS nutze ich Adobe RGB weil ich Fotos für den Druck bearbeite. Allerdings meine Monitore stellen das auch nicht wirklich dar.

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bietet das Programm keinen Export in ProPhotoRGB an, wenns an Adobe gehen soll?

 

Eine Bearbeitung in AdobeRGB, mit einem Monitor, der nur sRGB darstellt, ist ein bisschen wie ein Blindflug ;) .... zum Glück sind die fraglichen Farben meistens nicht so entscheidend und es macht nicht viel, wenn da die Sättigung sich verändert.

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vor 24 Minuten schrieb nightstalker:

bietet das Programm keinen Export in ProPhotoRGB an, wenns an Adobe gehen soll?

Ja, das geht auch. Ich glaube, die meisten sind froh, wenn sie erst mal bei sRGB gelandet sind... Wenn man das Menü aufklappt, sieht man den Wald vor Bäumen nicht mehr ;)

profile.jpg

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Gerade noch zum Thema gefunden, von

http://www.wissen.nikonpoint.de/?p=146

"Für den “Durchnittsamateur” und Reportage/- Hochzeitsfotografen genügt maximal ein Workflow auf Adobe RGB Basis, fast immer reicht aber durchaus auch sRGB, was den Workflow stark vereinfacht.

...

Leider macht die Verwendung von anderen Farbräumen als sRGB Probleme mit Veröffentlichungen im WEB."

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vor 20 Minuten schrieb pizzastein:

Gerade noch zum Thema gefunden, von

http://www.wissen.nikonpoint.de/?p=146

"Für den “Durchnittsamateur” und Reportage/- Hochzeitsfotografen genügt maximal ein Workflow auf Adobe RGB Basis, fast immer reicht aber durchaus auch sRGB, was den Workflow stark vereinfacht.

...

Leider macht die Verwendung von anderen Farbräumen als sRGB Probleme mit Veröffentlichungen im WEB."

... 

Zitat

Ob der Browser des Rezipienten dann FM-fähig und dessen Monitor kalibriert ist, und er Eure Bemühungen dann überhaupt erst wertschätzen kann, ist eine ganz andere Frage…

stand da noch drunter und das ist wichtigste Teil ... was bringt es mir, wenn ich mit viel Aufwand Bilder erstelle, die auf einem (meinem) Monitor so aussehen, wie ich es will, auf vielen anderen erträglich und auf noch mehr anderen nur komisch?

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Ich werde mal der versuchen rauszukriegen, welche Profile bei mir letztlich wirklich rausgehen: Da ich bisher eigentlich noch keine Reklamationen wegen der Farbstellung bekommen habe, möchte ich fast vermuten, daß irgendwo in meinem Workflow hinter meinem Rücken auf s-RGB als den niedrigsten gemeinsamen Nenner umgestellt wird :) .

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Für die weitere Bearbeitung in Photoshop ist Adobe RGB (oder besser ein noch größerer Farbraum) schon sinnvoll, aber dann natürlich in Verbindung mit 16 Bit und als TIFF exportiert. JPEG bedeutet 8 Bit und dann sollte man es mit dem Gamut nicht übertreiben; über den Gamut von Adobe RGB würde ich dann nicht hinaus gehen und für das Web empfiehlt sich sowieso stets sRGB.

bearbeitet von mjh

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