RAW Admin

Wie sieht dein Workflow aus?

13 Beiträge in diesem Thema

In unseren Umfragen zum Thema „Was interessiert euch bei Lightroom am meisten?“ tauchte immer wieder das Stichwort „Workflow“ auf.

Könnt Ihr kurz beschreiben, wie euer Arbeitsablauf aussieht?

  • Wie importiert und archiviert ihre eure Bilder?
  • Welche Arbeitsschritte macht ihr in Lightroom, mit Plugins oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen?
  • Und wie gebt ihr eure Bilder aus?

Bin gespannt!

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Sorry, Andreas, jetzt habe ich das Thema im vorhergehenden Abschnitt beschrieben.

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Die Fragestellung ist doch sehr komplex und ich tue mich gerade ein wenig schwer. Um es genau zu beschreiben, müsste ich wohl einen kleinen "Roman" verfassen, damit andere meine Schritte verstehen können.

Speziell die mittlere Frage ist bei mir nur in längerer form zu beantworten, da sie je nach Thema der fotos sehr stark voneinander abweicht.
Es kann ein 3 Minuten Workflow sein oder eben ein über mehrere Stunden dauernder Prozess, bei dem weitere Software involviert wird.

Allein Import und Export sind bei mir nahezu identisch, aber auch das ist nicht in wenigen Worten zu erklären.

Sollten wir ggf die Themen/Fragen splitten oder bin nur ich so kompliziert? :)

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Wenn ich meine RAW-Datei in LR übernehme, dann beginne ich folgenden Workflow:

1. Zuschnitt: Goldener Schnitt oder Drittel-Regel

2. Temperaturanpassung 

3. Lichter auf Null, Tiefen auf 100%, Klarheit 20 %, Dynamik 20 %, Sättigung bis 20 %

4. eventuell Dunst entfernen 10-20, Belichtung anpassen, wenn erforderlich

5. Schärfe auf 50, Maskierung auf 40

6. jetzt beginne ich mit der individuellen Bearbeitung mit Pinsel und ähnlichen Werkzeugen

7. selektive Rauschentfernung mit dem Pinsel.

Diese Bearbeitung reicht in der Regel aus.

Ich bin schon auf Eure Bearbeitungsmethoden gespannt.

LG Peter

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vor 2 Stunden schrieb Uwe Richter:

Sollten wir ggf die Themen/Fragen splitten oder bin nur ich so kompliziert?

Gerne splitten, gerne so einfach oder kompliziert, wie es dir konveniert ;)

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Am 23. Juli 2016 um 11:27 schrieb Uwe Richter:

Es kann ein 3 Minuten Workflow sein oder eben ein über mehrere Stunden dauernder Prozess, bei dem weitere Software involviert wird.

 

Bei mir sieht es ähnlich aus.

Ich habe mir einige Import Presets festgelegt, die meinem Geschmack entsprechen und sehr oft schon ein gutes Bild erzeugen.

Allerdings werden die 5 Sternen markierten Fotos noch eine feineren Bearbeitung unterzogen (auch mit anderen Tools) und das kann dann deutlich länger dauern.

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Ich überlege mir gerne stundenlang Strategien, wie ich effektiv und zeitsparend meine Bilder verwalten & bearbeiten kann. 9_9

Import & Verwaltung:

  • so wie LR es eigentlich schon vorgibt, in datumsspezifischen Ordnern.
  • Import immer erst einmal auf die externe SSD und nach einigen Tagen / Wochen werden sie dann innerhalb von LR auf die externe Festplatte geschoben.
  • Import-Preset eigentlich nur für die Metadaten, da kommt bereits mein Name hinein. Da die Fuji-Kameras das ja nicht selbst können, mache ich es automatisch beim Import.
  • Manchmal benutze ich Sammlungen, doch die sind bei mir auch überschaubar. Meist für spezifische Anwendungen (Bilder für einen Kalender, Urlaubsbilder für Blogposts sortieren,...)

Auswahl & Bearbeitung:

  • Hier benutze ich ganz gern vscokeys. Hat man einmal die Shortcuts im Kopf, kann man auch gleich mehrere Bilder auf einmal in der Rasteransicht grob bearbeiten.
  • Ich habe viele, viele Presets. Die meisten davon selbstgemacht, davon eine ganze Reihe an einzelnen Arbeitsschritten. Es ist nunmal schneller, mit der Maus über ein Preset zu gehen und die Vorschau links oben zu sehen, als wirklich den Regler zu bewegen und danach wieder mit [Strg + Z] zurückzukehren.
  • Von manchen (fremden) Presets habe ich mir dezentere Versionen mithilfe des Faders abgespeichert. Das kennt man ja, dass einige Effekte einfach zu heftig sind.

Export:

  • Mein "Standardexport" verkleinert die Bilder auf 1200px lange Kante und komprimiert sie leicht (90% oder so). Das passt für 99% aller Anwendungen im Web.
  • Für einige speziellere Exporte nutze ich dann die Möglichkeiten von LR/Mogrify. Hier kann man allerlei einstellen, wie Rahmen und EXIF-Daten ins Bild schreiben.
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@Jenwe - Super Tipps, LR/Mogrify und vscokeys kannte ich noch nicht...

Mache ich demnächst noch Blogartikel zu - und einen Thread für mehr von diesen Tipps mache ich direkt auf...

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Bei Standardfotos (z.B. Produktfotos unter gleichbleibenden Lichtbedingungen) muss ich nicht mehr viel entwickeln, da ich mir dafür Importvorgaben erstellt habe. Auch die Ausgabe ist über einen Veröffentlichungsdienst automatisiert. Eingreifen muss ich nur noch bei schwierigen Farben (Neon und verschiedene Blau-Grün-Farbtönen).

Dann habe ich noch benutzerdefinierte Vorgaben z.B. für Indooraufnahmen mit Blitz und Outdoor, die ich aber nach Bedarf anpasse. Da geht es mehr um Grundeinstellungen wie Copyright, Schärfe, Objektivkorrektur usw..

Das grobe Aussortieren nehme ich übrigens vor dem Import in LR direkt an der Kamera vor, das spart Zeit. Gerade bei der Tierfotografie entsteht ja ne Menge Ausschuss, den ich gar nicht auf der Platte haben will.

Wenn möglich bleibe ich auch in Ligthroom, außer es soll ein Composing werden. Plugins nutze ich momentan nicht, auch wenn ich die nun kostenlose Nik-Collection installiert habe.

Vor dem Export werden die Fotos verschlagwortet. Das nehme ich an zwei Stellen vor: Bei den Stichworten und bei den Metatags die Bildunterschrift. Letzteres erspart mir beispielsweise das Beschriften nach dem Hochladen in die Onlinegalerie, weil die Bildunterschrift zumindest bei Wordpress automatisch übernommen wird.

Für die Ausgabe habe ich für jeden öfters benötigten Anwendungszweck einen Veröffentlichungsdienst eingerichtet. Dort ist vom Abmessungen über den Speicherort bis zum Wasserzeichen alles voreingestellt.

So, das ist im Groben mein Workflow für die Standards. Alles andere ist ja sowieso stark vom Motiv abhängig...

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Ich importiere die Fotos (Raw und Jpg) direkt von der Speicherkarte mit Lightroom an den Ort auf der internen SSD und in den Katalog wobei gleich Copyright ect. in die Dateien geschrieben werden. Dann treffe ich meine Auswahlen (Löschen,Behalten, Behalten und Konvertieren). Die Fotos,  die behalten werden, werden nach IPTC verschlagwortet.

Anschließend geht es ins Entwickeln Menü. Hier habe ich mit ein Preset gefertigt, dass ich auf alle getalgten Fotos anwende. Nun sind die grundlegenden Einstellungen (Schäfte, Helligkeit, Kontrast, Licht, Schatten) getätigt. Nun wird jedes einzelne Foto finegetunt. 

Im Anschluss werden die Fotos als Jpeg (2.500 kbit)in einen Ausgangsordner exportiert und versandt..

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Hier habe ich eine grundsätzliche Verständnisfrage - ich höre dies immer wieder mit den IPTC (Verschlagwortung), daß die erst nach dem Import auf die Festplatte passiert.

Bewusst spreche ich hier nicht über das Copyright.

Meine IPTC lege ich bereits vor dem upload auch die Festplatte fest - zumindest die 90% der IPTCDaten, ich ändere auch hier beim Import bereits meine Dateinamen ab.

Dies geschieht mit einem relativ alten Programm, welches ich früher in der Sportfotografie verwendet habe (Photomechanics)

Warum passiert die Verschlagwortung bei vielen Usern denn so spät.

Ein aussortieren mache ich dann umgehend nach dem Upload auf die festplatte, bevor die Bilder in Lightroom importiert werden

Am 22.8.2016 um 16:05 schrieb tinozi:

 

Das grobe Aussortieren nehme ich übrigens vor dem Import in LR direkt an der Kamera vor, das spart Zeit. Gerade bei der Tierfotografie entsteht ja ne Menge Ausschuss, den ich gar nicht auf der Platte haben will.

Vor dem Export werden die Fotos verschlagwortet. Das nehme ich an zwei Stellen vor: Bei den Stichworten und bei den Metatags die Bildunterschrift. Letzteres erspart mir beispielsweise das Beschriften nach dem Hochladen in die Onlinegalerie, weil die Bildunterschrift zumindest bei Wordpress automatisch übernommen wird.

 

 

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vor 2 Minuten schrieb Photoauge:

D.h. Du änderst die ITPC Daten auf der Speicherkarte?

nein beim upload auf die Festplatte werden die IPTC den Bildern hinterlegt, ich habe hier vorgefertigte XMP/IPTC, welche ich den kompletten Bildern bei Upload zuordne.

Dahinter verbirgt sich dann die allgemeinen daten wie Aufnahme Ort, Basis Verschlagwortung, Titel und Caption, aber auch meine vollständige Adresse, hinweis auf die AGB und Bankverbindung.

Bei der Sichtung der Bilder, welche in noch immer in Photomechanics vornehme, werden dann umgehend Bilder gelöscht, getagt und gerated - hier erfolgt dann die Feinvertextung.

Dieser Workflow kommt noch aus meiner Sportfotgrafie zeit, bei welcher ich die Bilder dann umgehend vor einer weiteren Bearbeitung per FTP upload auf den Server geladen habe.

Erst danach kommt der Import in lightroom, um eine weitere Bearbeitung vorzunehmen.

 

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